Aktualisiert am 02.05.2010  


S
a i s o n s p i e l e   d e r   1. M a n n s c h a f t

Kreisklasse C Main-Taunus / 30. Spieltag

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5 : 1  ( 1 : 1 )     Hinspiel 1:7
    Sportpark Höchst
Sonntag, 02.05. um 15:30 Uhr   Zuschauer: 46
 

Aufstellung:  Liebler –  Sopp, Le, Thum, Janik (75. Kühn.)–  Bahaij (65. Löllmann), Rückert, Mamet,   Schipper,  - Saliovski (55. Schwarz), Mentzel
 

Tore:   1 : 0  Akili (31.),   1 : 1  Schipper (42.),   2 : 1,   4 : 1   Foteima (53., 58.),  
           3 : 1,   5 : 1 Gustke (55., 81.)


 

Gelbe Karte:       / 
Rote Karte:         /

 

Spielbericht von der Homepage:

Es gibt Spiele die man im Positiven wie im Negativen nicht vergisst. Das Derby Sonntag bei Fortuna Höchst war leider eines der Kategorie „Negativ“ im klarsten Sinne. Wer das Spiel live miterlebte und nicht für die Gastgeber Sympathie empfand, der musste sich zwischen der 53. und 57. Minute wie in einem schlechten Film vorgekommen sein. Vier Minuten reichten den Höchstern, um das Spiel, das bis dahin ganz klar durch die Schwanheimer bestimmt wurde zu drehen und die Sportfreunde wie einen wilden unorganisierten Haufen orientierungsloser Fußballanfänger aussehen zu lassen. Trainer Gast war denn auch entsprechend bedient. Seine Mannen hatten in den ersten 45 Minuten Ball und Gegner im Griff und erspielten sich ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld. Trotzdem blieb man im Spiel nach vorne zu harmlos und der Höchster Torwart wurde nur zweimal wirklich gefordert. Nach einer halben Stunde waren es aber die Gastgeber, die durch einen herrlichen Drehschuss von Akili in Führung gingen und kurz darauf vergab Gustke frei vor dem Tor. Geburtstagskind Matthias Schipper (wurde 21) machte sich dann in der 42.Minute selbst das schönste Geschenk und glich zum verdienten 1:1 aus. Die Halbzeit schien den SFD allerdings nicht wirklich gut getan zu haben, denn in den besagten vier Minuten fiel das Team wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Zuerst war es ein Freistoß von Gustke, der lang gezogen über alle Spieler inklusive dem verdutzten Torwart Liebler seine Weg ins Tor fand. Als der Ball am hintern Pfosten wieder Bodenkontakt hatte war es Foteima, der die 240 sekündige Leidenszeit eröffnete. Nach dem Anstoß war es dann ein feiner Pass in die Gasse auf Gustke und der traf zum 2:1, bei dem Torwart Liebler allerdings wieder etwas unglücklich aussah. Zwei Minuten später war eine Ecke der Ausgangspunkt zum 3:1, als die genaue Hereingabe per Kopf von Foteima ins lange Eck abgeschlossen wurde und erneut die Zuordnung in der überforderten Viererkette nicht stimmte. In den folgenden dreissig Minuten trafen die Gastgeber noch zweimal Aluminium und allein Gustke stand dreimal frei vor Liebler und vergab. In der 81. Minute setzten die Gastgeber dann mit dem 5:1 den Schlusspunkt, als der überforderte Patrick Janik einen Ball direkt zu Gustke spielte und der sich für das Gastgeschenk mit dem 5:1 bedankte. Wie begossene Pudel schlich das Team nach dem Spiel vom Platz. Vier Minuten hatten eine Begegnung entschieden, die man eigentlich nie hätten zu verlieren brauchen, wenn man den positiven Trend der ersten Hälfte hätte fortführen können.